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| High - Tech ist Trumpf |
Im „Dentaurum“ in Ispringen verbaut die Firma Trumpf als erstes Metallbau-Unternehmen Schüco e-drive in 54 Fenster.
„Es ergeben sich deutliche Vorteile in Hinblick auf die Heiz- und Klimatechnik durch das e-drive System“, so der Geschäftsführer Hartmut Trumpf. Durch automatische nächtliche Gebäude-Abkühlung reduzieren sich die Kühllasten im Sommer erheblich. Die Dimension der Klimaanlage in einem Gebäude fällt deutlich geringer aus. Nutzer fühlen sich mit der natürlichen Belüftung wohl und bleiben gesund. „So amortisiert sich die Investition in ein e-drive-Fenster schon nach einem heißen Sommer" erklärt Hartmut Trumpf. Zusätzlich trägt die elektronische Überwachung und Einbindung der Fenster in das Gebäudemanagement nicht nur dem Komfort- und Sicherheitsbedürfnis der Anwender Rechnung: Abläufe werden je nach Witterung optimal aufeinander abgestimmt und vernetzt: Öffnet jemand das Fenster, stellt sich die Heizung im Winter automatisch herunter, scheint die Sonne, bringt sich der Sonnen- oder Blendschutz in Position. Früher wurden die Komponenten zur automatischen Lüftung einzeln montiert und angesteuert. Jetzt befinden sich die Teile in einem mechatronischen Paket: Motoren und Steuerung sind unsichtbar in den Falz des Fensters integriert. Problemlos lassen sich Verbindungen zum Netzteil durch vorkonfektionierte Leitungen und vertauschsichere Stecker ausführen. Mit dem Test-Set prüft der Metallbauer die Fertigung und |
stellt die Inbetriebnahme sicher. e-drive minimiert die Schnittstellen und definiert sie klarer. Durch die Integration von Antrieben,
Steuerungen und Sensoren in die Gebäudehülle hat Schüco mit der Fassadenleittechnik eine Schnittstelle zur zentralen
Gebäudeleittechnik geschaffen. Wo bei anderen Systemen der Elektriker Einzelteile in der Gebäudehülle verkabelt,
steckt der Metallbauer die Module jetzt selbst zusammen und übergibt dem nächsten Gewerk komplexe Einheiten.
„Je weniger Gewerke an einem Modul arbeiten, desto deutlicher sind die Verantwortungen und Schnittstellen
definiert“, äußert sich der Geschäftsführer. „Ich bin Metallbauer, kein Elektriker und habe dennoch die 54 e-drive-Fenster ausgeführt. Elektrisches Know-how ist vorteilhaft, aber nicht zwingend notwendig. Das System verlangt sauberes Arbeiten - aber das ist für uns selbstverständlich. Auf die Einhaltung der Fertigungstoleranzen ist besonders zu achten. Optimal ist es, die Ausführungen mit einem Bearbeitungszentrum durchzuführen. Hier lassen sich hohe Qualität und Rationalisierungseffekte erzielen“, ist das Fazit von Hartmut Trumpf. Deutlich sieht er den technischen Vorsprung anderen Systemen gegenüber und ist überzeugt von den zusätzlichen Umsatzmöglichkeiten, die durch die Erweiterung seiner Produktpalette entstehen. e - drive Video |