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Klebetechnik

Klebungen im Metallbau werden in den häufigsten Fällen zwischen den Materialien Alu/Stahl und Glas, und im speziellen Fall zwischen Glas und Glas, durchgeführt. Hierbei muss unterschieden werden, ob diese neu geschaffene Verbindung zur Lastabtragung zur Verfügung stehen soll oder nicht.
Um dauerhafte und stabile Verklebungen zu erreichen, werden an die zu verwendenden Materialien hinsichtlich Qualität und Oberflächenbeschaffenheit hohe Anforderungen gestellt.

Bekanntestes Beispiel ist das Prinzip des Structural Glacing, bei dem, unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, Isolierglasscheiben an Metallprofilen über eine Silikonverbindung gehalten werden, ohne dass diese Scheiben eine zusätzliche Sicherung erfahren (z.B. Halteleisten).
Durch dieses Verfahren können ruhige und filigrane Gebäudeoberflächen erstellt werden, die nur in geringem Maß durch Halteprofile unterbrochen werden.

Im Bereich der geschosshohen Fassadenelemente sorgen ca. 3m hohe, geklebte Glaserker für eine großzügige Transparenz und einen gelungenen Gebäudeabschluss.

Die Herstellung o.g. Verklebungen unterliegt der Eigen- bzw. Fremdüberwachung und erfordert die Einhaltung festgelegter Qualitätsstandards.
Durch innovative Verfahrenstechniken sind der Architektur in vielfältiger Weise neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.

Klebungen sind die Alternative zu den herkömmlichen mechanischen Verbindungsmöglichkeiten, wie z.B. Schraub- oder Schweißverbindungen, und halten in den vergangenen Jahren verstärkt Einzug in das Baugewerbe.
Galerie Klebetechnik
  Die Firma Trumpf Metallbau hat das Prinzip der Verklebung bereits an mehreren Projekten realisiert, so beispielsweise beim Bauvorhaben Bürohaus Frankfurt am Main.